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Frühstücken oder nicht frühstücken?

Frühstücke allein, iss mit einem Freund zu Mittag und gib deinem Feind das Abendessen. Dank neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse wissen wir zum Glück, dass diese Volksweisheit nicht für jeden gilt. Es hat sich herausgestellt, dass selteneres Essen und ausreichend langes Fasten über Nacht große gesundheitliche Vorteile mit sich bringen – von Gewichtsverlust über positive Auswirkungen auf Hormone und Zellregeneration bis hin zur Vorbeugung von Diabetes und dem Schutz von Blutgefäßen, Herz und Gehirn.

Dabei handelt es sich keineswegs um eine revolutionäre Neuheit. Obwohl wir keine genauen Daten haben, ist es wahrscheinlich, dass sich Jäger- und Sammlergesellschaften über Generationen hinweg eher im Rhythmus von ein bis zwei Mahlzeiten täglich ohne Snacks ernährten. Im Gegensatz zu den heutigen drei großen Mahlzeiten pro Tag plus Zwischenmahlzeiten und einem abendlichen Glas Wein. Der starke Anstieg von Typ-2-Diabetes und weiteren Zivilisationskrankheiten wird immer häufiger nicht nur mit der Menge der konsumierten Kalorien, sondern auch mit zu vielen Mahlzeiten während des Tages in Verbindung gebracht.

Vorsicht bei Snacks

Auf jede Mahlzeit, die wir essen, reagiert unser Körper nämlich mit einem sehr komplexen Verdauungsprozess. Unter anderem wird das Hormon Insulin ausgeschüttet, das den im Essen enthaltenen Zucker in die Zellen transportiert. Wenn sich dieser Prozess zu häufig wiederholt, kann eine sogenannte Insulinresistenz entstehen, bei der die Zellen nicht mehr auf Insulin reagieren. Dies äußert sich durch starke Müdigkeit, ein geschwächtes Immunsystem und eine ganze Reihe weiterer gesundheitlicher Komplikationen. Deshalb lohnt es sich, darauf zu achten, wie viele Mahlzeiten Sie tagsüber konsumieren und wie viel Zeit Sie Ihrem Körper zur Regeneration geben.

Die erste Mahlzeit des Tages

Sie können frühstücken, müssen es aber nicht. Wenn das Frühstück Ihre Startmahlzeit ist, ohne die Sie sich den Morgen überhaupt nicht vorstellen können, dann bleiben Sie unbedingt dabei. Sie sollten es sich jedoch erst dann gönnen, wenn Sie wirklich Hunger haben. Und das ist nur selten um sechs Uhr morgens der Fall. Wenn Sie Nachtesser sind oder das abendliche Glas Wein lieben, dann verschieben Sie Ihr Frühstück lieber auf später. Das nächtliche Fasten, also die Zeit ohne Essen und Trinken zwischen der letzten und der ersten Mahlzeit des Tages, sollte mindestens 12 Stunden dauern, kann aber auch bis zu 16 Stunden oder länger andauern. Wenn Sie eher aus Vernunft als aus Hunger frühstücken, dann gönnen Sie sich morgens ganz entspannt Ihren Lieblingstee oder Kaffee (für einen besseren Fasteneffekt ohne Milch und Zucker), und die erste Mahlzeit kann ruhig erst der Vormittagssnack oder das Mittagessen sein.

Für das Auslassen des Frühstücks gelten jedoch einige wichtige Regeln:

1) Achten Sie darauf, dass Sie den Rest des Tages ausgewogen und gesund essen. Wenn Sie bereits jetzt nicht frühstücken, mittags nur Kaffee trinken und abends den ganzen Kühlschrank leer räumen, dann ist dieser Weg nichts für Sie. Eine ernährungsphysiologisch ausgewogene Ernährung ist die Grundlage.

2) Halten Sie sich an eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Trinken Sie genügend Wasser und andere kalorienfreie Getränke.

3) Lassen Sie das Frühstück nicht aus, wenn Sie krank sind oder sich in ärztlicher Behandlung befinden. Das Frühstücksauslassen eignet sich auch nicht für Kinder, Schwangere und stillende Frauen sowie für Menschen mit Essstörungen oder Untergewicht.

Praktische Tipps: Eine warme Brühe aus Knochen oder Gemüse ist eine hervorragende Möglichkeit, das nächtliche Fasten zu unterbrechen, und eine ideale erste Mahlzeit für die Wintermonate. Bereiten Sie sie in einer Thermoskanne vor (nur leicht gesalzene Brühe ohne Nudeln und Fleisch) und trinken Sie sie am Vormittag wie einen „Tee“. Sie ist eine großartige Mineralstoffquelle. 

Für ein spätes Frühstück bei der Arbeit eignet sich einer unserer Cerealienbreie Nomina hervorragend, die innerhalb weniger Minuten zubereitet werden können.

Die Einhaltung regelmäßiger Essens- und Fastenzeiten nennt man intermittierendes Fasten. Es handelt sich um eine immer beliebter werdende Methode – nicht nur wegen ihrer wissenschaftlich bestätigten gesundheitlichen Vorteile, sondern auch wegen ihrer Einfachheit. Auch bei dieser Ernährungsweise ist es jedoch notwendig, dass die einzelnen Mahlzeiten ausgewogen sind und alle wichtigen Nährstoffe enthalten. Lassen Sie sich vom Kochbuch Restart jídelníček Zdravé jídlo 2× denně inspirieren. Dort finden Sie nicht nur einfache und ausgezeichnete Rezepte, sondern auch Wochenpläne, die speziell für intermittierendes Fasten angepasst wurden.

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